Sonntag, 24. Januar 2016

Punkt, Punkt, Punkt - 2016/4 mit Sunny


Bei Punkt, Punkt, Punkt gibt ein Teilnehmer sonntäglich ein

Wort vor, zu dem dann alle anderen Teilnehmer einen Beitrag posten können, gerne mit eigenem Foto oder wie immer sie wollen.

Sandra wird die Worte für eine gewisse Zeit im Voraus einsammeln und in einer Tabelle für diejenigen, die sich nicht überraschen lassen oder vorbloggen wollen, zur Verfügung stellen.


Auch in 2016 spendet Sunny wieder ♥. Pro abgegebenem Bild/Beitrag werden 5 Cent auf das Spendenkonto gerechnet. Das Geld bekommt in 2016 stellvertretend für viele Stiftungen dieser Art Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V. . 

Mehr Informationen und ein Anmeldeformular findet ihr in diesem Artikel.

Das vierte „Punkt, Punkt, Punkt“ lautet
:

Friedhöfe 

Meine geliebten Berliner Großeltern sind auf dem Friedhof in Bohnsdorf begraben, der Friedhof ist mitten im Ort, ganz nahe am alten Ortskern mit Dorfkirche und Dorfteich. Ja, Bohnsdorf ist noch Berlin, danach ist dann aber Schluss mit Berlin :)

Bohnsdorf war ein Bauerndorf, und so findet man auf dem Friedhof auch noch alte Gräber von reichen Bauern mit großen pompösen Grabsteinen.


 
Reiche Bauern waren meine Großeltern nicht, sie waren Gemüsehändler. Entsprechend schlicht ist auch der Grabstein.


Meine Oma ist so gerne Schwimmen gegangen und immer wenn wir gießen gehen, sagt meine Mutter: "Schütt ordentlich Wasser drauf, Oma freut sich" :)
Ich vermisse meine Großeltern unglaublich!


Habt einen schönen Sonntag ♥

Kommentare:

  1. Auf dem Bohnsdorfer Friedhof war ich noch nie, dabei ist er auch schon ein recht alter.
    Ja, Friedhofsbesuche haben auch immer was Melancholisches.
    Du vermisst Deine Großeltern, ich gerade meine Omi. :cry:

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    1. ♥ sie sind ja in unseren Herzen, immer!
      LG Claudia

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  2. Huch, da kommen mir schon fast die Tränen zu deinem Beitrag!Vor allen Dingen bei den Worten deiner Mutter.

    Bist du dieses kleine süße Zwergerl dort rechts im Bild? Ein schönes Erinnerungsbild!

    Liebe Grüße

    Anne

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    1. Ja, Anne, die Kleine bin ich :) und ich hab so viele fröhliche Erinnerungen an meine Großeltern, dass ich immer mit einem Lächeln auf den Lippen an sie denke.
      LG Claudia

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  3. Hallo Schnecki,

    da war ich natürlich auch noch nicht, würde es aber gerne sehen. Das nächste Mal habe ich auch garantiert die Fotoausrüstung mit. Da langsam werden die Programmpunkte immer mehr und ein WE zu kurz, ich muss einfach mal was mehr an Zeit finden ;-).
    Großeltern sind was wunderbares, ich durfte ja auch noch meine Urgroßeltern kennenlernen und sie alle fehlen mir auch!

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Schnecki, ich freu mich unsagbar, dass du noch so viel liebe Familie um dich rum hast! ♥
      Nächstes Mal Berlin machen wir unsere eigenen Programmpunkte, die letzten Male waren wir ja nicht so... unabhängig :)
      Knutschaaaaaaaaaa
      Claudia

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  4. Euer Friedhof hat viel Ähnlichkeit mit unseren "Alten Friedhof". Gerade beim Friedhofstbesuch denkt man oftmals ganz besonders eng an seine Verstorbenen - auch wenn man sie sowieso immer im Herzen trägt.
    lg

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    1. Ja, Karin, man hat sie im Herzen ♥
      LG Claudia

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  5. Liebe Claudia,
    ein direkt zu Herzen gehender, sehr persönlicher Beitrag und die Bemerkung Deiner Mutter zeigt, wie "natürlich" man mit den Verstorbenen umgehen kann.
    Hab einen feinen Sonntag,
    herzlichst moni

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    1. Liebe Moni,
      ja, wir sind da sehr entspannt. Wenn wir zum Friedhof gehen, sagt meine Mutter: "Lass uns Opa gießen" :) das hört mein Vater aber nicht gerne... *grins*deswegen sagen wir es leise :)
      Liebst Claudia

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  6. Hallo Liebes,
    das hast du sehr schön geschrieben und ich kann es nachvollziehen, wenn ich daran denke, wie sehr meine Kinder an ihren Großeltern, also meinen Eltern, hängen und was passiert, wenn diese gehen. Das ist im Moment auch gerade recht akut, weil es meiner Mama sehr schlecht geht. Ich selbst habe beim Tod meiner eigenen Großeltern eine sehr große Distanz zum Geschehen gehabt. Das Verhält nis war immer sehr angespannt. Außerdem hatten sie Bestattungen in Urnengräbern gehabt, die als Gruppengräber angelegt waren. Da gab und gibt es nichts zu gießen. Meine eigenen Eltern wollen dies auch so, was mich traurig macht, aber ich respektiere es. Was habe ich meine Freundin immer beneidet, dass sie ihre Omi auf dem Waldfriedhof besuchen konnte. Sie war für die Grabpflege zuständig und wir beide haben das immer gemeinsam gemacht, sind mit dem Fahrrad und frischen Pflanzen und einem Stullenpaket los und haben gegärtnert.
    LG Iris

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    1. Liebes, deiner Mama gehts schlecht? Das tut mir leid und ich denke ganz fest an euch! Wenn irgendwas ist und ich helfen kann oder du mich brauchst, dann sag es!♥
      Umärmler
      Claudia

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  7. Herrlich, der Spruch deiner Mutter! Meine Großeltern waren für mich auch sehr wichtig. Sie sind schon so lange tot, die Gräber existieren schon gar nicht mehr...
    Ich bin sehr froh, dass mein Sohn zumindest 2 Omas hatte, leider keinen Opa.
    Da ich mal davon ausgehe, dass ich selbst keine "richtige" Oma werde, hab ich mir ein Ersatzenkelkind gesucht, deren Großeltern weit weg wohnen. :-) Das ist so schön, und auf die Blutsverwandtschaft kommt es schließlich nicht an.

    LG Sabine

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    1. Hi Sabine,
      das mit den Ersatzgroßeltern habe ich mal im Fernsehen gesehen und finde die Idee ganz klasse!
      Ich selbst möchte auch verstreut werden, ich möchte nicht, dass jemand für Grabpflege etc. zahlen muss. ich verstehe dich da sehr gut!
      LG Claudia

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  8. Hallo Sabine,

    ich kann dich da sehr gut verstehen das du deine Großeltern vermisst.
    Das Grab deiner Großeltern finde ich viel persönlicher und liebevoll gemacht.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag
    LG
    Julia

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  9. Hi Julia,
    alles gut :)
    ja, meine Mutter kümmert sich da ganz liebevoll darum.
    LG Claudia

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  10. Das ist ja wie bei der Renate Bergmann, die ihren 4 Männern immer "die Haare kämmt" ;-)
    Ich bin immer ganz fasziniert von deiner liebevollen Beziehung zu deinen Familienmitgliedern <3
    LG Sabienes

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    1. grins... ja, so ähnlich :) Opa hatte aber recht wenig Haare zum Schluss.
      LG Claudia

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  11. Liebe Claudia,

    dein Beitrag ist sehr schön geschrieben und macht uns wohl alle ein bisschen traurig. Fast jede von uns hat Menschen, die nicht mehr unter uns weilen, und die wir sehr vermissen. Ich bin froh, dass es uns möglich ist, Erinnerungen zu haben. So bin ich beisspielsweise oft mit meiner Grossmutter und meiner Mutter "zusammen". Obwohl ich nicht an ein Weiterleben nach dem Tode glauben kann, stelle ich meinen lieben Versorbenen an vielen Abenden Ahnenlämpchen (kleine Laternen) auf den Balkon. Dieses Ritual "intensiviert" meine Andenken.

    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche
    Barbara

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    1. Liebe Barbara,
      ich hab durchweg schöne Erinnerungen und ich bin traurig, dass sie nicht mehr bei mir sind. Aber die Dankbarkeit, sie gehabt zu haben, überwiegt und so kann ich mehr als fröhlich an sie denken :)
      Wir reden oft von ihnen, nicht nur am Grab, sie sind bei uns ♥
      LG Claudia

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  12. Ja, bei manchen Gräbern sieht man wirklich, wo das Geld ist.

    Schöne Foto´s.

    Ich hab mich nicht getraut bei uns zu auf dem Friedhof zu knipsen. Denn er scheint größer, als er ist.

    Lg Anett

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    1. Hallo Anett,
      mir war auch nicht wohl beim Fotografieren des fremden Grabes.
      LG Claudia

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  13. Mein Grossmutter hat 11 Bruder gehabt und die Familie stammt von graftschaft Sussex. Sie war alle bauernleute, aber nicht mit eingene Bauernhof, nur Arbeiter.sie haben alle gewohnt in der alte Pfarrhaus von Schloss Sissinghurst und da war mein Grossmutter aufgewachsen. Ich habe die Stammbaum verfolgt und war einmal auf Besuch in diese Gebiet und natürlich die Friehof besucht. Ich fand ein paar Grabsteine mit die Famillie Name, aber nicht direkte Verwandter leider. Seine Grabsteine sind interessant. Sie sind sehr gut gepflegt. Leider in england wird nichts mehr gepflegt und viele die altere Grabsteine sind kaput.

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    1. Hi Pat,
      das ist mir auch aufgefallen, als wir in England und Irland unterwegs waren, dass die alten Grabsteine und Gräber verfallen, das ist schade.
      In der direkten Nähe eines Schlosses aufzuwachsen stelle ich mir spannend vor, ich google das Schloss jetzt gleich.
      Liebe Grüße
      Claudia

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