Sonntag, 27. Januar 2013

Meine Stadt in Bildern


Daggi startet auch 2013 eine Bloggerparade mit dem Thema (M)eine Stadt in Bildern. 


Die genauen Regeln könnt ihr hier nachlesen.

Diesen Text habe ich direkt von Daggi übernommen:
Das Thema im Januar lautet “Verwaltungsgebäude”, das kann ein Rathaus oder ein Landratsamt sein, eine Gemeindeverwaltung oder das Verwaltungsgebäude einer Produktionsfirma, auch ein besonderes Standesamt wäre möglich. Ihr seht schon, ich möchte, dass das Thema weit ausgelegt werden kann, damit möglichst viele etwas beitragen können. Ihr könnt ein Bild aus Eurer eigenen Stadt nehmen und / oder einer Stadt Eurer Wahl. Es wäre schön, wenn Ihr auch noch ein paar Zeilen zum Foto schreiben würdet.



Als ich davon das erste Mal gelesen habe, ist mir ein Gedanke sofort gekommen: 

Berlin = Verwaltungsstadt... und es gibt hier sooooooo unendlich viele Verwaltungsgebäude, so unterschiedlicher Art. Seelenlos, hässlich, grau... aber auch wunderschön, inspirierend und voller Geschichte!

Zwei davon möchte ich euch heute vorstellen. Eines, an dem ich auf meinem früheren Weg zu meinem (verhassten) Arbeitsplatz vorbei gefahren bin, und eines, welches ich mit frühen schönen Kindheitserlebnissen verbinde. Wir haben in der Nähe gewohnt und meine Mutter arbeitete auch eine Zeitlang in der Nähe, die Feste in Köpenick, einem Berliner Stadtteil im ehemaligen südlichen Ostteil Berlins, sind legendär!

Zuerst das in meinen Augen seelenlose: das Bürohochhaus der Deutschen Rentenversicherung am Hohenzollerndamm.




Da ich finde, dass dieses Bild für sich spricht, möchte ich gar nicht mehr viel dazu sagen. Es wurde in den Jahren der schrecklichen Architektur, 1973-1977, erbaut. Aus dieser Zeit stammen so viele der hässlichen Bauten, die Berlin verschandeln! In meinen Augen.



Mein lieber Bruder hat vogelwild parkend
tapfer auf mich gewartet :)

 

Aber jetzt zu einem der schönsten Verwaltungsgebäude Berlin`s, mit Geschichte, Charme und Flair, dem Rathaus Köpenick:

 

Zwischen 1901 und 1904 unter Leitung von Hugo Kinzer an derselben Stelle wie sein Vorgänger aus dem 17. Jahrhundert entstanden. Der Bau hat stolze 632.000 Reichsmark gekostet. Geplant waren ursprünglich 350.000 Reichsmark. Das Rathaus, wurde gebaut im Stil der damals modernen märkischen Backsteingotik, mit einem 54 m hohen Turm, im Dreieck Rosen- Böttgerstraße und der Straße Alt-Köpenick. 1926/1927 wurde es durch einen kurzen Trakt an der Böttcherstraße und 1936/1939 durch einen Anbau in Richtung Schloßplatz erweitert. Besonders hervorzuheben sind das schöne Treppenhaus und der repräsentative Wappensaal, die schmiedeeisernen Jugendstil-Fenstergitter im Kellergeschoß sowie Glasmalereien mit Motiven aus der Geschichte Köpenicks. Das Rathaus zählt heute zu den schönsten Berlins. Hier leistete sich einst der Hauptmann von Köpenick sein Husarenstückchen. 

Friedrich Wilhelm Voigt war ein aus Ostpreußen stammender Schuhmacher. Bekannt wurde er als der Hauptmann von Köpenick durch seinen spektakulären Überfall auf das Rathaus der Stadt Cöpenick[1] bei Berlin, in das er am 16. Oktober 1906 als Hauptmann verkleidet mit einem Trupp gutgläubiger Soldaten eindrang, den Bürgermeister verhaftete und die Stadtkasse raubte.
Dieses Ereignis, das auf großes öffentliches Interesse stieß und als die Köpenickiade sprichwörtlich in die deutsche Sprache einging, wurde häufig künstlerisch verarbeitet. 

(Quelle: Wikipedia)




Ganz lieben Dank meinem Bruder, der die Bilder vom Rathaus Köpenick allein und die anderen mit mir gemeinsam gemacht hat!

Liebe Grüße und viel Spaß beim Stöbern.
Claudia 

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