Sonntag, 9. Februar 2014

Arthur oder Wie ich lernte, den T-Bird zu fahren von Sarah N. Harvey


©Verlag DVT, Amazon
Produktinformation
·     Broschiert: 240 Seiten
·          Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
            (1. Oktober 2013)

·           Sprache: Deutsch

·           ISBN-10: 342365001X

·    ISBN-13: 978-3423650014


Kurzbeschreibung (Quelle Amazon)

Für Royce ist es ein turbulentes Jahr. Erst zieht er mit seiner Mutter quer durch Kanada, damit diese in der Nähe ihres uralten Vaters Arthur sein kann, und dann soll Royce sich auch noch selber um den Greis kümmern. Gegen Cash, versteht sich. Arthur ist ein ausgemachtes Biest, ein grantiger alter Kauz, der schon mehrere Pflegekräfte vergrault hat und auch seinen Enkel auf eine harte Probe stellt. Doch der lässt sich nicht alles gefallen und hat schon bald einen Stein im Brett von Arthur.




Meine Meinung:

Dieses Buch ist mein erstes Lesehighlight in 2014. Seit letztem Jahr hibbel ich schon und ich war so glücklich, als ich es endlich in den Händen hielt. Jeden Buchstaben habe ich genossen, viel geschmunzelt und geweint. Es ist aber kein trauriges Buch, die Autorin versteht es, dieses doch schwere Thema in sehr einfühlsame, aber auch fröhliche Wörter zu verpacken.


Ich habe gelesen, dass die Autorin durch die Pflege ihres Großvaters zu diesem Buch inspiriert wurde. Man merkt die Liebe zu ihm zwischen den Zeilen und auch ich hab mich liebevoll an meine Großväter erinnert.
Beim Lesen gewinnt man einfach alle Protagonisten gern, auch den einst erfolgreichen, weitgereisten Cellisten, der sich zu einem egoistischen, fast schon gemeinen alten Mann entwickelt hat. Manchmal hatte ich beim Lesen das Gefühl, die leichte Muffigkeit des Alters zu riechen, was für die intensive Schreibweise der Autorin spricht.
Sarah N. Harvey, mir bisher nur als ChickLit-Autorin bekannt, schreibt über Demenz und das langsame Sterben genauso gefühlvoll wie über die Pubertät und die sich langsam annähernden Familienmitglieder. Da die Geschichte in der ICH-Form von Royce erzählt wird, war ich ihm besonders nahe, aber auch seine Mum und ja, auch Arthur, habe ich in mein Herz geschlossen. Wo sie auch bleiben. Dieses Buch bekommt definitiv einen Wieder-Lese-Platz in meinem Bücherregal und eine definitive Leseempfehlung.


Und auch hier, logische 5 von 5 Hintern!





Dieses Buch wurde gelesen für [Challenge] Find the Cover 2014 By Martina Bookaholic, die ABC Challenge 2014 von Zahnfee und Daggis Buch-Challenge 2014. 

Kommentare:

  1. Also irgendwie erinnert mich das Cover dieses Buches an "Die unglaubliche Reise des Harold Fry", so vom Stil her, wenn auch es in einer ganz anderen Farbe gehalten ist. Ich kann mir nicht helfen.

    Wenn ich so lese, mit was sich das Buch auseinandersetzt, erkenne ich Färbungen, die ähnlich sind. Dennoch scheint es eine ganz andere und besondere Geschichte zu sein, die dieses Buch hinter dem Cover verbirgt. Einfach toll, *zack*...da ist es schon auf meiner Wunschliste.

    Du siehst, es geht mir keinen Deut besser als dir. ;-)

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  2. ich hab Harold Frey noch nicht gelesen, aber wir können uns ja hinterher austauschen, wenn du Arthur gelesen hast :) jetzt sind es schon drei Montagsbücher :)
    und wäre ja schhlimm, wenn es dir nicht so ergangen wäre, hihi :)

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